Die Wunderknolle Knoblauch!

Wie wertvoll Knoblauch für unsere Gesundheit ist, wussten schon unsere Urgroßmütter – und vor ihnen sogar die alten Ägypter, bei denen die Wunderknolle nicht nur als „Kraftfutter“ für die Pyramidenarbeiter und Grabbeigabe, sondern sogar bei der Balsamierung zum Einsatz kam. Kein Wunder: Knoblauch wirkt durch die Schwefelverbindung Allicin, die übrigens auch für seinen typischen Geruch verantwortlich ist, extrem antibakteriell und antiviral. Somit hemmt er bei lebenden Menschen die Infektionsgefahr ... und bei toten den Verwesungsprozess.

Die Chinesen schätzten Knoblauch bereits seit 2000 v.Chr. so sehr, dass er ein eigenes Einzel-Schriftzeichen bekam; das signalisiert die Häufigkeit, mit der es – aus guten Gründen! – im schriftlichen Sprachgebrauch verwendet wurde.

Innerlich kam und kommt Knoblauch zum Einsatz zum Beispiel bei

  • Infekten der Atemwege (rohe Knoblauchzehe lutschen oder „Knoblauchsirup“ aus 1 gepresster Knoblauchzehe, 1 EL Zitronensaft und 1 EL Honig herstellen, mehrmals täglich 1 TL einnehmen)
  • Darminfektionen (täglich frischen Knoblauch verzehren)
  • bakteriellem Durchfall (mehrere geschälte Knoblauchzehen und einige Scheiben frischen Ingwer in ½ Liter Wasser aufkochen, 1 Stunde ziehen lassen, mehrmals täglich 1 Schnapsglas voll trinken)
  • Bluthochdruck und Arteriosklerose (wegen der blutverdünnenden Wirkung; täglich mehrere Zehen Knoblauch verzehren)
  • Parasitenbefall des Darms (viel Knoblauch essen)

NOBUSAN-Nutrition setzt auf Knoblauchkräfte in dem Immunbooster-Präparat IFEROL Plus.

Doch auch äußerlich kann „Doktor Knofel“ so Einiges. Man benutzt ihn zum Beispiel bei

  • Fußpilz (eine gepresste Knoblauchzehe in 1 TL Olivenöl einrühren, über Nacht ziehen lassen, in einem sauberen Tuch ausdrücken und das so gewonnene Knoblauchöl mehrmals täglich hauchdünn !!! auf die befallene Stelle auftragen; abgestorbene Haut stets vorsichtig mit der Pinzette entfernen und Zehenzwischenräume akribisch trocken halten; ausschließlich Socken aus Naturfasern tragen, am besten aus Schurwolle)
  • Warzen und Hühneraugen (jeden Morgen und Abend eine hauchdünne Scheibe frischen Knoblauch auf die Stelle legen, mit Pflaster befestigen. So lange behandeln, bis die Warze abfällt)
  • Ohrentzündung (analog zum Zwiebelsäckchen oder in Kombination damit: 1 Knoblauchzehe hacken, in Mulltuch wickeln, über Wasserdampf erwärmen und auf das schmerzende Ohr binden. Nach 2 Stunden frisches Päckchen zubereiten. Wenn nach 24 Stunden der Schmerz nicht merklich nachlässt, ab zum Arzt!)

 

Wichtig zu wissen: Auch die äußere Anwendung von Knoblauch, etwa gegen Warzen, führt zur berühmten Knobi-Fahne! Das ist einerseits lästig, andererseits aber auch ein eindeutiges Zeichen dafür, wie effizient das gesunde Knollengemüse in unseren Organismus gelangt. Leider hilft dagegen weder das legendäre Glas Milch noch Zitrone. Eine gute Chance, den anrüchigen Duft loszuwerden, haben Sie allerdings durch den Verzehr einer großzügigen Handvoll frischer Petersilie. Gut kauen – das darin enthaltene Chlorophyll neutralisiert Knoblauchdünste recht zuverlässig.

 

Und noch einen Tipp möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, nämlich wie man Knoblauch in Sekundenschnelle schält! Teilen Sie dazu einfach eine Knoblauchknolle in ihre einzelnen Zehen und legen Sie so viele davon, wie Sie brauchen, in eine typische Brotzeitbox oder eine ähnliche Aufbewahrungsdose. Schließen Sie diese und dann: sehr kräftig etwa 10 Sekunden lang schütteln! Die Zehen legen durch diese Behandlung quasi freiwillig ihre Schale ab und können perfekt entnommen werden.