Nahrungsergänzungen:
Aufklärung anstelle von Polemik

Wenn es um den Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln geht, scheiden sich die Geister. Immer wieder belegen Studien scheinbar die Überflüssigkeit zusätzlicher Vitalstoffzufuhr, aber genauso schnell werden diese Forschungsergebnisse wieder verworfen – meist wegen unsauberer Auswertungsmethoden oder sogar wegen hanebüchener Grundbedingungen. Lässt man die oft wirtschaftlich gesteuerten Untersuchungen beiseite und betrachtet rein die wissenschaftlichen Erfahrungswerte der Ernährungsmedizin, hat sich jedoch über Jahrzehnte die Einnahme zusätzlicher Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und weiterer Nährstoffe bewährt.

Wenn Forschung marktschreierische Formen annimmt

Das bekannteste Beispiel der „Abschreckungsforschung“ dürfte eine serbische Metaanalyse aus dem Jahr 2007 sein. Sie wertete 68 klinische Studien über die Hochdosis-Supplementierung von Antioxidantien (in diesem Fall: Vitamin E und Betacarotin) aus – mit auf den ersten Blick schockierendem Ergebnis: Die hoch dosierte Einnahme von antioxidativen Vitaminen sollte das Leben verkürzen statt verlängern! Die Analyse wurde aber von einigen Boulevardmedien stark verwässert und aus dem Zusammenhang gerissen, in Windeseile verbreitet. Hunderttausende Verbraucher weltweit stellten daraufhin verängstigt ihre Vitamintabletten in die Ecke.

Gottlob reagierten aber andere kritische Forscher sofort. Ihr Fazit: Keine normale Nahrungsergänzung hat mit der in der Analyse ausgewerteten Hochdosis-Therapie etwas gemeinsam, außerdem wurden in der Studie noch nicht einmal gesunde und kranke Patienten unterschieden. Die neuerliche Untersuchung ergab dann, wie nicht anders zu erwarten war, dass vernünftig formulierte Nahrungsergänzungsmittel absolut geeignet zur Krankheitsprophylaxe, aber auch zur Krankheitsnachsorge sind – während extreme (und nur diese!) Dosierungen isolierter Vitamine tatsächlich bei manchen Risikogruppen (hier: Raucher) das Erkrankungsrisiko erhöhen können.

 

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Gefährliche Behauptungen

Aber auch das andere Extrem ist problematisch. So hat die immer wieder aufgestellte Behauptung, Vitamine, Mineralstoffe & Co, könnten bestehende Krankheiten heilen, die Prophylaxemedizin unnötig in Verruf gebracht.

Vitalstoffe sind in sinnvoller Kombination eine wirksame Vorbeugung und können helfen, bis ins hohe Alter fit und belastbar zu bleiben – aber natürlich können Vitamin E & Co. keinen Krebs heilen oder die Symptome von Alzheimer zum Verschwinden bringen. Hersteller, die solche Behauptungen aufstellen, betreiben Irreführung und werfen ein schlechtes Licht auf die unbestreitbar großen Verdienste der Vitalstoffforschung.

Kein Ersatz für schlechte Ernährung

Es gibt aber auch Einigkeit in den beiden „Lagern“: Vitalstoffpräparate, egal ob hoch oder ideal dosiert, können eine bewusste, frischkostreiche Ernährung nicht vollwertig ersetzen! Grund dafür sind die vielen Begleitstoffe, die die Vitamine aus Obst und Gemüse für den Körper besonders gut verwertbar machen. Moderne Nahrungsergänzungen kombinieren zwar meist auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, aber eben nur in ihrer isolierten Form. NOBUSAN-Nutrition pusht die Bioverfügbarkeit zusätzlich mit vielen sekundären Pflanzenstoffen (Flavonoiden)  und verleiht den Produkten damit ein sehr günstiges Gleichgewicht mit einem höchstmöglichen ernährungsphysiologischen Wert.