Sekundäre Pflanzenstoffe: Ihre unverzichtbaren Begleiter

Schon Hippokrates sagte: „Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein, Eure Heilmittel sollen Eure Nahrungsmittel sein.“

Damit hat er beschrieben, dass die Ernährung für unsere Gesundheit eine zentrale Rolle spielt – vor über 2000 Jahren genauso wie heute. Neben den vielfältigen Vitaminen und Mineralstoffen in verschiedenen Lebensmitteln fristen sekundäre Pflanzenstoffe dabei bislang ein unverdientes Schattendasein. Sekundäre Pflanzenstoffe, auch Bioflavoniode genannt, sind Substanzen, die ausschließlich von Pflanzen hergestellt werden können und in diesen bestimmte Funktionen erfüllen. So haben manche von ihnen Aufgaben in der Steuerung des Wachstums, andere schützen vor Schädlingen, UV-Strahlen oder Krankheiten, wieder andere dienen als Geschmacks-, Duft- oder Botenstoffe.

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen mittlerweile, auf welche Weise sekundäre Pflanzenstoffe auch den Menschen beeinflussen. Und diese Effekte sind ganz erstaunlich!

Eine Familie von Alleskönnern

In der wichtigen Familie der Carotinoide gibt es beispielsweise das Lycopin, das in Tomaten, Wassermelonen und roten Grapefruits zu finden ist. Lycopin senkt bei regelmäßiger Einnahme nachweislich das Risiko von Prostata-, Brust- sowie Magen-Darmkrebs und ist daher eigentlich für Männer und Frauen jeden Alters unverzichtbar. Andere Carotine, nämlich alpha- und beta-Carotin, stärken hingegen die Abwehrkräfte und senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Flavonoid mit dem wohlklingenden Namen Resveratrol, das in roten Trauben (und Rotwein) und Erdnüssen enthalten ist, kann der Verklumpung von Blutplättchen, damit der Verstopfung der Gefäße und wiederum damit Herzinfarkten und Schlaganfällen vorbeugen. Möglicherweise hemmt Resveratrol sogar die Bildung von Tumoren.

Mit dieser Aufzählung könnte noch seitenweise fortgefahren werden: Phytosterine können die körpereigene Bildung von Cholesterin verhindern und das Risiko für Brust-, Darm- und Prostatakrebs senken, Sulfide, wie sie in Knoblauch, Schnittlauch, Zwiebeln und anderen Zwiebelgewächsen vorkommen, hemmen die Blutgerinnung, wirken antioxidativ ... und, und, und.

Ein Cocktail in jeder Pflanze

Jede Pflanze hat ihre ganz eigene Mixtur aus sekundären Pflanzenstoffen. Die Schätzungen über die Anzahl der existierenden Bioflavonoide gehen auseinander. Manche Forscher gehen von 60.000 bis 100.000 Substanzen aus, andere „nur“ von 5.000 bis 10.000. Aber egal: Es sind unglaublich viele und sie sind nicht nur für Pflanzen von Nutzen.

Damit wir Menschen von diesem Schatz der Natur profitieren können, müssen wir ihn nur verspeisen – das aber täglich! Beginnen Sie den Morgen also mit einem Glas Fruchtsaft oder Müsli mit frischem Obst und gönnen Sie sich abends ein Glas Gemüsesaft.

Alternativ können Sie sich auch ein Glas Noni-Saft von NOBUSAN-Nutrition gönnen; der  besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen ist und nebenbei auch noch viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

 

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