So vermeiden Sie die Wespenplage!

Heiße Sommertage, ein grüner Garten, erfrischende Getränke und leckerer Pflaumenkuchen – ist das nicht herrlich? Leider muss man sich diesen Genuss oft mit Wespen teilen, die all diese sommerlichen Aromen auch zu schätzen wissen. Das kann manch einem den Kuchengenuss am Busen der Natur verleiden, denn die Wespen möchte man an selbigem weit weniger gern sehen. Zum Glück sind die Tierchen lernfähig.

 

 

Am besten man kommt ihnen entgegen und platziert ihre Lieblingsspeise etwas abseits von der Kaffeetafel, aber immer am selben Ort und am besten regelmäßig. Sie werden sich dauerhaft an diesen „Futterplatz“ locken lassen. Aber Achtung: zuckerreiche Marmelade oder Honig sollten Sie den gelb-schwarz gestreiften Brummern lieber nicht kredenzen, das macht sie, genau wie hektisch wedelnde Bewegungen, nur aggressiv! Stellen Sie lieber sehr reifes Obst oder aber ein Stück Fleisch oder Wurst (Wespen lieben Fleisch!) auf.

Reicht das Locken nicht aus, kann man den Spieß aber auch umdrehen und ungeliebte Düfte ins Spiel bringen: Nelken- oder Eukalyptusöl etwa mögen Wespen gar nicht. Ein paar Tropfen davon auf einen geeigneten saugfähigen Untergrund geben und einfach auf den Kaffeetisch stellen.

Zitrusdüfte sind bei Wespens ebenfalls verpönt, also können Sie auch eine Zitrone oder Orange mit Nelken spicken – vorausgesetzt, Sie selbst mögen den Geruch. Und im Garten wächst noch manch anderes Kraut, das den Invasoren mit der Wespentaille gar nicht schmeckt: Tomaten, Basilikum oder Duftperlagonien beleidigen ebenfalls den sensiblen Geruchssinn der Insekten, heißt es (es ist aber zu befürchten, dass es unter ihnen Individualisten gibt.)

Weil all dies keine hundertprozentige Abwehr darstellt, müssen Sie natürlich darauf achten, Speisen und Getränke möglichst abzudecken, damit nicht  versehentlich eine Wespe mit verspeist wird – die Folgen könnten fatal sein.