Verdauung: auch eine Sache der Haltung.

Verdauung ist kein Thema, über das man gerne spricht, dabei ist sie für unser Wohlbefinden so wichtig. Jede Unregelmäßigkeit äußert sich in Unbehagen, Schmerzen oder auf Dauer sogar Vitalstoff-Versorgungsstörungen. Heute möchten wir Ihnen Tipps geben, was Sie gegen Verstopfung unternehmen können.

  • Trinken Sie genug! Nur wenn der Nahrungsbrei im Magen genügend „verdünnt“ wird , kann er den Darm ungehindert und schmerzfrei passieren. Gute 2 Liter täglich sollten es sein, am besten Wasser, dünne Fruchtsaftschorlen (Apfelsaft macht obendrein den Stuhl weich) und Kräutertee. Softdrinks wie Cola etc. dehydrieren eher und machen den Stuhl auf diese Weise hart. Außerdem entziehen sie dem Körper durch die zugesetzten Phosphate und ihren immensen Zuckeranteil Nährstoffe.
  • Bevorzugen Sie Getreideprodukte aus Vollkorn. Die in den Getreide-Randschichten enthaltenen Ballaststoffe quellen im Magen auf, sättigen langanhaltend, binden im Darm Schadstoffe und wirken so wie ein „innerliches Peeling“ (wichtig auch für die Darmkrebs-Vorsorge!). Bei einer ballaststoffreichen Ernährung ist es allerdings umso wichtiger, genügend zu trinken, sonst bewirkt sie das Gegenteil!
  • Bewahren Sie Haltung! Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass unsere typisch westeuropäische Sitzhaltung auf der Toilette der Anatomie beim Stuhlgang sehr ungelegen kommt. Der Enddarm verläuft nämlich in vielen Windungen, die nur im Hocken optimal entleert werden können! Manche südliche Länder sind deshalb von der „Hock-Toilette“, die wir eher naserümpfend betrachten, nie abgekommen. Recht haben sie! Wer unter Verstopfung leidet, sollte deshalb einen kleinen Hocker an die Toilette stellen und während des Stuhlgangs die Füße hoch aufstellen. Die so entstehende Haltung kommt der anatomisch günstigen Hockposition recht nah.
  • Bewegen Sie sich genug! Der Darm ist ein langes, gewundenes muskuläres Gebilde und benötigt unter anderem Stimulation und Druck von außen, um den Nahrungsbrei regelrecht zu transportieren. Wenn wir uns ausreichend bewegen, z.B. bei täglichen Spaziergängen oder auch bei der Hausarbeit – ist das wie eine Massage für alle Organe, die sich immer wieder gegenseitig sanft drücken und verschieben – das kommt auch der Verdauung zugute.

  • Tragen Sie keine einengende Kleidung! Enge Gürtel oder gar Korsagen schnüren den Verdauungsapparat regelrecht ein. Kleidung darf und sollte eher lose sitzen.

  • Sofern Sie keine Laktose-Unverträglichkeit haben, kann ein Löffelchen Milchzucker hie und da die Verdauung sanft anregen. Ähnlich ist die Wirkung von Naturjoghurt. Die in ihm enthaltenen Milchsäure-Bakterien sind eine Wohltat für eine gesunde Darmflora, die so wichtig für eine funktionierende Verdauung ist.

  • Leinsamen-Schrot, in Wasser oder Saft eingeweicht und täglich genossen, regt die Verdauung auf zweierlei Art an: einerseits quillt er durch seine Ballaststoffe massiv auf und erhöht so die Verdauungsmasse, andererseits „schleimt“ er in Verbindung mit Flüssigkeit und sorgt so für eine im wahrsten Sinne reibungslose Passage des Stuhls. Auch Flohsamenschalen oder Chia-Samen haben diese Wirkung.  
  • Um Magen und Darm bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, können Sie auch auf die wertvollen Nahrungsergänzungsmittel von  NOBUSAN-Nutrition zurückgreifen, z.B.  AMDORONDIOLUXSAN und  RENULAN. Hier sind eine Vielzahl von Vitalstoffen und Pflanzenextrakten kombiniert, die die Verdauung wieder nachhaltig in Balance bringen können.