Augenringe: können ein wichtiges Signal des Körpers sein

Dass man nach einer durchtanzten Nacht morgens im Spiegel dunkle Schatten unter den Augen entdeckt, ist normal. Auch Mütter und Väter, bei denen ein kolikgeplagtes oder hungriges Baby für dauerwach sorgt, laufen manchmal wochenlang mit verräterischen Augenringen herum. Der medizinische Grund dafür, dass uns Schlafmangel mit unerwünschter Farbe unter den Augen versorgt, ist einfach: Fehlende Ruhepausen führen zu schlechterer Durchblutung aller Gefäße – auch der dünnen Äderchen in der Augenumgebung.

Nun ist aber sauerstoffarmes Blut dunkler als sauerstoffreiches ... und deshalb scheinen die Gefäße in solch einem Fall eher durch die hauchdünne Haut der Augenpartie hindurch.

Doch was, wenn der Schlaf eigentlich ausreichend ist und man dennoch mitleidige Blicke von wohlwollenden Mitmenschen bemerkt, weil die Augenringe einfach unübersehbar sind?

Dann gilt es, energisch nach den Ursachen zu suchen. Augenringe und Tränensäcke hat man nämlich niemals ohne Grund, und deshalb sollten wir sogar dankbar dafür sein, auch wenn sie nicht wirklich attraktiv aussehen! Unser Körper weist damit manchmal auf Mangelerscheinungen, Erkrankungen und ungesunden  Lifestyle hin. Ursachen können z. B. sein:

  • Wassermangel:
    Vor allem tief eingesunkene Augenringe, die nicht allzu dunkel sind, können auf eine ungenügende Flüssigkeitsversorgung des Körpers hinweisen. Ganz klar: Ist die Wasserversorgung der Zellen zu gering um schön prall „aufgepumpt“ zu sein, fallen an Stellen, die kaum Unterhaut-Fettgewebe besitzen, die Strukturen ein. Testen Sie selbst: Kneifen Sie mit zwei Fingern kräftig die Haut an Ihrem Handrücken zusammen. Bleibt die hochgehobene Hautfalte danach kurz stehen, statt sich sofort wieder zu glätten, weist das auf Dehydration hin, die aber  gottlob ganz leicht zu beheben ist: Trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter Wasser, Kräutertees (keine entwässernden Kräuter!) und verdünnte Säfte. Kaffee, Schwarz- und Grüntee sollten Sie dabei auf ein Minimum reduzieren.
  • Eisenmangel:
    Auch hier ist, wie schon oben beschrieben, Sauerstoffmangel die Ursache für Augenringe. Denn Eisen ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin – und dieser wiederum ist der Träger, auf dem Sauerstoff durchs Blut reist. Fehlt Eisen, sinkt der Hämoglobin- und damit der Sauerstoffwert: Das Blut verdunkelt sich und schimmert unter der Augenhaut durch. Extremer Eisenmangel gehört in die Hände eines Arztes, aber Sie können auch selbst viel tun: Achten Sie auf eine eisenreiche Ernährung mit viel frischem, dunkelgrünem und rotem Obst und Gemüse sowie Hirse, Hafer und Sonnenblumenkernen. Wenn auch Fleisch zu Ihrem Speiseplan gehört, bevorzugen Sie dunkle Sorten wie Rindfleisch; Geflügel enthält nur sehr wenig Eisen. Grundsätzlich erhöht die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C die Eisenverfügbarkeit, weshalb vitaminreiches Gemüse neben Fleisch die beste Eisenquelle ist. Trinken Sie ansonsten einfach ein Gläschen Orangensaft zu Ihren „Eisenmahlzeiten“.
    ACHTUNG: Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Tee, Kaffee und Ei hemmen die Eisenaufnahme! Auch dies kann aber durch zusätzliches Vitamin C, etwa in Form eines Happen Obstes, ausgeglichen werden. NOBUSAN-Nutrition bietet z. B. mit einem „gemüsigen“ (OPTABIAL) sowie einem „obstigen“ (ISABIONE) Drink-Pulver zwei leckere Ruckzuck-Versorger an. Auch die NOBUSAN Vitalstoffergänzungen in Kapsel- oder Saftform sind zum größten Teil mit Eisen angereichert. Lassen Sie sich am besten einfach von Ihrem NOBUSAN Ernährungsberater vor Ort beraten oder klicken Sie bequem in unsere Online-Vitalplattform VITAPROOF.

  • Erkrankungen der Niere, Leber oder Schilddrüse:
    Können Augenringe weder auf Schlaf- noch auf einen Flüssigkeits- oder Eisenmangel zurückgeführt werden, sollte nach organischen Ursachen gesucht werden. Dabei ist natürlich der Gang zum Hausarzt fällig. Um die Funktion Ihrer Organe zu unterstützen, ist jedoch immer eine vitalstoffreiche Ernährung empfehlenswert. Die Leber etwa profitiert optimal von einer zusätzlichen Zufuhr pflanzlicher Bitterstoffe und gewisser Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein Glas AMDORON täglich schafft dabei besonders gute Grundbedingungen.
  • Hyperpigmentierung:
    Manchmal ist die Haut unter den Augen erblich bedingt oder durch übermäßige Sonneneinstrahlung dunkler pigmentiert als der Rest des Gesichts. Auch Hautkrankheiten wie z. B. Neurodermitis können die dünne Haut der Augenpartie  besonders austrocknen, wodurch sie mehr Melanin (Hautfarbstoff) einlagert als in dickeren Hautpartien. Hier ist dann konsequenter Sonnenschutz ebenso wichtig wie die richtige hauttypgerechte Pflege. Empfindliche Haut etwa beruhigt sich durch das CHANNOINE-Spezialpräparat De-Sensitizing 24h Skin Protection Cream, während die zarte Augenpartie eine Extraportion Feuchtigkeit und Pflege durch das hochspezifische Stem Cell Eyezone Time Reversing Serum, gefolgt von der Stem Cell 24h Eyezone Age Resist Cream an Elastizität und Prallheit gewinnt. Nachhaltig wirkende Hydrofaktoren aus Hyaluronsäure und Aloe Vera haben dabei aufpolsternde Effekte, während pflanzliche Stammzellenextrakte und Anti-Aging-Faktoren die interne Zellkommunikation und Neubildung von Stützgeweben stimulieren.  
  • Rauchen:
    Es ist kein Geheimnis, dass Nikotin die Blutgefäße verengt und so den Sauerstofftransport durch den Körper verlangsamt. Deshalb können sich auch Augenschatten durch Rauchen verstärken.
  • Fast immer aber haben Sie die meisten Ursachen für Augenringe selbst in der Hand. Tun Sie was dagegen!

    Bis die Ursache gefunden ist, können Sie übrigens Augenringe mit einem kleinen Make-up-Trick wegretuschieren: Tupfen Sie nach der Hautreinigung und –pflege zunächst eine hauchdünne Schicht VELVET NEUTRALIZING FOUNDATION auf die dunklen Bereiche auf und verblenden Sie sie anschließend mit einem CHANNOINE Make-up Ihrer Wahl. Der grüne Ton der Foundation lässt als Komplementärfarbe zu Rot alle Rotanteile der Schatten verschwinden, wodurch sie quasi optisch unsichtbar werden.