Achtsamkeit üben: 3 Kurzmeditationen für Ihre Seelenruhe.

Wenn der Alltag Sie fest im Griff hat, die Termine im Kalender sich türmen und selbst abends im Bett die Gedanken kreisen, dann wird es Zeit, „auszusortieren“: Termine soweit als möglich streichen, Aufgaben auslagern oder auf einen günstigeren Zeitpunkt verschieben, sich von überschüssigen Dingen trennen, statt sie von     A nach B und von B nach C zu räumen ... die Liste der Überflüssigkeiten im Leben ist endlos lang und eine sinnvolle Ordnung der Prioritäten ein hohes Gut.

Frauenzeitschriften möchten uns gern glauben lassen, dass Stress sich in Luft auflöst, wenn man sich nur hie und da einen gemütlichen Kaffeehaus-Nachmittag mit der besten Freundin und abends ein schönes Schaumbad samt straffender Gesichtsmaske gönnt. Nun haben wir nichts gegen Schaumbäder und gute Hautpflege – im Gegenteil, der CHANNOINE Beauty-Shop ist voll von edlen Präparaten und Essenzen, die Sie in der Tat den Alltag kurz vergessen lassen! Doch kaum sind Sie der Wanne entstiegen, wartet ja wieder der volle Kalender auf Sie und die Unsicherheiten, was als Erstes zu tun ist. Deshalb sollten Sie, neben offensichtlichen Annehmlichkeiten wie Hobbys, Körperpflege etc., in die Innenschau gehen – mit dem Ziel, die Achtsamkeit wiederzuerlangen für das, was wichtig ist und Ihnen wirklich gut tut. Um in diesen leichten, klaren Zustand zu kommen, müssen Sie nicht professionell Yoga oder Zen betreiben. Reservieren Sie sich einfach jeden Tag konsequent einige Minuten für eine oder zwei der folgenden Kurzmeditationen und spüren Sie, wie sich nach und nach Ihre Wahrnehmung verändert:

1. Atemzüge zählen
Diese Übung wird oft belächelt, zeigt aber eine immense Wirkung – vor allem weil Sie sie buchstäblich auf Schritt und Tritt anwenden können und so garantiert jeden Tag mehrmals die Zeit dafür finden. Atmen Sie also (im Sitzen, (langsamen) Gehen, Stehen oder Liegen) sehr bewusst tief in den Bauch ein und wieder aus. Spüren Sie deutlich, wie sich dabei Ihre Bauchdecke hebt und senkt. Geben Sie dem Atem Platz! Kommentieren Sie nun innerlich jeden Atemzug mit „Eins – ich atme ein.“ Nach einer winzigen Atempause ohne jegliche Atembewegung atmen Sie aus und kommentieren innerlich „Eins – ich atme aus.“ Das nächste Einatmen kommentieren Sie mit „Zwei – ich atme ein.“, das Ausatmen mit „Zwei – ich atme aus.“ Zählen Sie auf diese Weise jeweils mindestens bis fünf.

2. Mini-Meditation mit Kerze
Zu dieser Meditation brauchen Sie einen ruhigen, abgedunkelten Raum. Stellen Sie eine nicht zu mächtige brennende Kerze etwa einen Meter vor sich auf. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Flamme und erlauben Sie allen aufkommenden Gedanken, zu existieren – aber nicht zu bleiben.

Lassen Sie für einige Minuten einfach alles kommen, weiterziehen und gehen. Kommen, weiterziehen und gehen. Wann auch immer ein Gedanke bleiben möchte, sagen Sie sich „Nicht jetzt“ und schicken ihn freundlich (!) weiter. Verbleiben Sie so, solange Sie möchten.

3. Meditation der drei Sinne
Auch für diese Meditation ist es gut, wenn Sie Ruhe haben. Nehmen Sie bequem Platz (Liegen ist ungünstig) und aktivieren Sie wortwörtlich alle Ihre Sinne. Konzentrieren Sie sich zunächst auf drei Dinge, die Sie in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehen können, ohne dass Sie dazu auch nur im Geringsten den Kopf bewegen müssen. Lassen Sie allein die Augäpfel die Bewegung machen. Benennen und beschreiben Sie nun, still für sich oder leise sprechend, diese drei Dinge, etwa so: „Ich sehe einen Teppich direkt vor mir. Er ist orange mit orangefarbenem Muster und hat Fransen. Er sieht etwas abgenutzt aus, weil man auf dem Weg vom Sofa zum Esstisch immer darüber gehen muss. Ich sehe einen Blumentopf mit einer Zimmerpalme darin. Er ist groß und schwer. Ich erinnere mich noch daran, wie ich ihn dorthin gestellt habe. (...)“ Jetzt ist Ihr Gehör dran: Identifizieren und benennen Sie drei Geräusche, die Sie von Ihrem Platz aus hören können, etwa so: „Ich höre draußen Vogelgezwitscher. Die Vögel sitzen vermutlich in der Buche vor dem Balkon. Ich höre in der Küche den Kühlschrank gurgeln. Er regelt damit die Temperatur. Ich höre meinen eigenen Atem. Er geht leise hinein und leise zischend wieder hinaus, ganz regelmäßig.“ Und zuletzt ist Ihr Gefühl dran – benennen Sie drei Dinge, die Sie ohne weitere Bewegung unmittelbar fühlen können: die Falte Ihrer Jeans in der Kniekehle, einen kühlen Luftzug, den Druck Ihres Gewichts auf dem Sitzkissen? Wenn Sie möchten, wiederholen Sie dasselbe mit dem Riechsinn.

Seien Sie aber auch ansonsten gut zu Ihrem Körper. Versuchen Sie, sich täglich an der frischen Luft zu bewegen und genügend natürliches Sonnenlicht abzubekommen. Ernähren Sie sich so ausgewogen wie möglich, mit einem hohen Anteil an Frischkost. Optimieren Sie Lücken im Vitalstoffhaushalt zum Beispiel mit unserer VITAPROOF Vitalstoff-Analyse. Und machen Sie sich klar, dass nur Sie allein es in der Hand haben, was Sie an sich heranlassen, wem oder was Sie Ihre Aufmerksamkeit schenken und, was Sie sich wert sind!